Das Leipziger Institut für angewandte Weiterbildungsforschung

Das Leipziger Institut für angewandte Weiterbildungsforschung ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die sich der Arbeit des bis 2008 bestehenden Lehrstuhls für Erwachsenenpädagogik der Universität Leipzig und dessen Nachfolgeinstitution, der Professur für Kompetenzentwicklung und Lebenslanges Lernen, verbunden fühlen. Es entstand im Jahre 2002 aus dem Bedürfnis, die Erkenntnisse aus den Forschungs- und Gestaltungsprojekten des Lehrstuhls für Erwachsenenpädagogik für die Praxis nutzbar zu machen und sie durch weitere Angebote zur Lösung von gesellschaftlich bedeutsamen Problemstellungen auszuweiten. Hierbei richtet sich das Interesse aufgrund der Erfahrung tiefgehender Umbrüche in Ostdeutschland in besonderem Maße auf Übergangssituationen und Veränderungen im individuellen und gesellschaftlichen Leben.

Forschung und Leben gehören zusammen.

Das betrifft uns WissenschaftlerInnen genauso wie die Menschen, mit denen wir es zu tun haben.

Forschung erzeugt Wirkungen.

Sie sollen förderlich für die Beteiligten sein.

Wenn wir forschen, sehen wir uns selber beteiligt.

Beim Forschen treten wir in Beziehung mit Menschen, Tätigkeiten, Entwicklungsprozessen und Strukturen.

Forschung heißt Erkenntnisse bilden.

Wir schaffen mit unseren Kooperationspartnern Wissen durch Handeln und handeln mit ihnen, damit sie und wir mehr wissen.

 

Aus diesem Selbstverständnis heraus will das Institut einen Beitrag zum positiven gesellschaftlichen Wandel durch anwendungsorientierte Forschung leisten. Es sieht sich dabei als Partner von Kommunen, Wirtschaft und Bildung bei der Gestaltung von Entwicklungsprozessen. Es nutzt die Forschungs- und Praxiserfahrungen seiner Mitglieder mit informellem und selbstorganisiertem Lernen, mit Organisations-, Qualitäts- und Regionalentwicklung, mit Beteiligung, mit der Schaffung neuer Lernkulturen und mit umfangreichen Evaluationsprojekten.